29 Mai 2017

Die vorerst letzte Ration

Submitted by fahrwax

Nach Georg Schramm hat jetzt auch Volker Pispers seine Bemühungen um die geistige Gesundung der deutschen Seele zunächst eingestellt - eine außerordentlich traurige Nachricht.

Da war doch schon einmal, nach einer unheimlichen Machtergreifung, so ein politischer Publiszist der sich zurück zog, weil er sein Pulver wirkungslos verschossen hatte - ihm nicht mehr einfiel - und dann kam es knüppeldick über eine Welt die sich seinen Einsichten verweigerte ........?????

Die Schwachsinnigkeiten der politischen Korrektheit sind nicht sein Metier, er bringt es auf den Punkt und ist wütend - weil er Erfolg hat, aber keine Wirkung.

Leider kein Einzelschicksal.

Volker Pispers - AKTUELLSTE und LETZTE Veröffentlichung

"Der letzte Auftritt von Volker Pispers Ende 2016 vor seiner unbefristeten Bühnenpause. „Bis neulich“ ist eines der besten und meist gefeierten politischen Kabarettprogramme Deutschlands.

Wie kaum ein anderer versteht es Volker Pispers mit Charme und Witz bitter harte Wahrheiten so zu verpacken, dass ein sehr breites Publikum davon in den Bann gezogen wird. Dies liegt vor allem daran, dass Pispers es versteht komplexe Themenbereiche ohne viel Ausschmückungen auf den Punkt zu bringen. Kritiker unterstellen ihm aus eben diesem Grund, nur eine vereinfachte Sicht der Welt zu präsentieren, doch ist oft nicht genau das notwendig um die Zusammenhänge zu erfassen? In einer Welt in der nicht nur scheinbar alles mit allem verstrickt ist und die Komplexität der Dinge wie eine drückende Last auf jedem ruht, ist die Einfachheit seiner Worte eine wahre Wohltat. Pispers regt in seinen Vorstellungen zum denken und überdenken an."

(Bei der "Tube" übrigens bereitgestellt von NachdenKen)

 

Kommentare

Bild des Benutzers Heinz

sind jetzt Satire.
Geht eigentlich auch Genderfotze? Oder ..ach nee, das macht nicht mal als Persiflage Spaß.

Irgend wie sind die Zeiten so beschissen, dass man sich nicht mal gescheit darüber lustig machen mag.
Laut und doof statt intelligent und giftig......

Und unter "Nazi" geht nichts.

Das bewusste Missverständnis, das Filtern jeder Aussage der "Anderen" und deren selektive Kritik werden zum Standard.

Irgendwie macht es Sinn, dass die Guten nicht mehr zu den Guten gezählt werden wollen. Nicht zu DIESEN. Und zu den anderen erst recht nicht.
Bleibt doch nur schweigen?

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Der neue Bringer ist jetzt "Kontext"; aber nur dann, wenn es passt.

Vor einigen Wochen, als ein AfDler (in BaWü glaube ich) das Wirken den grünen, politsch korrekten McCarthyisten als eine neue Art von "Hexenverbrennung" bezeichnete, da wurde im medialen Mainstream weder auf Satire noch auf Kontext erkannt; stattdessen subtil unterstellt, dass dieser AfDler die guten Grünen doch tatsächlich verbrennen wollte.

Bei Margot Käßmann dagegen, die auch in sog. rechten Medien genau und richtig zitiert wurde, da war großes Wehklagen angesagt, ob dem manchmal fehlenden Kontext; und Käßmann selbst gar rechtliche Schritte prüfen wollte.

Interessante Fälle für die neue, via FB & Co. privatisierte Zensurbehörde ...

Klingt bescheuert, stimmt's?

Das ist die zur platten Parole eingedampft Variante der traditionsmarxistischen Rechtstheorie, deren Kern in der Überzeugung bestand, dass das Recht der kodifizierte politische Willen der jeweils herrschenden Klasse ist.
Mittels einiger Rabulistik war zu schlussfolgern, dass es keine Rechtssetzung, Keine Rechtsanwendung gegen das, was als politischer Wille der Arbeiterklasse behauptet wurde, geben kann und darf.

Warum habe ich bloß das Gefühl, dass dieser bizarre Nihilismus seine Auferstehung im Kampf gegen "Rechts" feiert. Auch wenn das im Moment nur und vor allem medial exekutiert wird.
Es wird aber nicht dabei bleiben.

Ich habe den gefestigten Eindruck, dass wir, oder jedenfalls ich, das Ausmaß unserer Niederlage, wie sie ab den 90er sich abzeichnete, noch immer nicht richtig verstanden haben.
Ich schätze, dass wir, ich meine jetzt einfach Menschen wie Sie und ich, auch wenn ich Sie ungefragt vereinnahme, mit diesen imbezillen Kontextsetzern ins selbe Boot gesetzt werden. Mit dem, was heute als "Links" begriffen wird und dem jeder emanzipatorische Anspruch fremd ist.
Und sie wissen nicht was sie tun. Einem der Grachen, ich weiß nicht welchem und ich kann, weil ich unterwegs bin, auch nicht so gut recherchieren, wird der Satz zugeschrieben, " Wir haben Messer auf den Markt geworfen. Sie werden sich damit zerfleischen."
Ob Meinungsdurchsetzungsgesetz, Sprachregelungsexzesse, Kontextsetzungsdominanz, egal, sie schmieden die Ketten, in die man sie dereinst legen wird.

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Bislang ..., ist die Judikative noch nicht komplett auf Linie.

Im Bereich der Wirtschaftskriminalität schon, werden die Großen weitgehend geschont, vermeintliche PfandbonbetrügeInnen oder Wurstsemmeldiebe gnadenlos verfolgt.

Aber im Bereich der Gesellschaftspolitik gibt es manchmal schon noch die sog. unabhängige Justitz, müssen Maas & Co. nun eine diffuse, privatwirtschaftlich exekutierte Zensurbehörde etablieren.

Zensur direkt in ein Gesetz schreiben und von Amts wegen exekutieren verbietet sich momentan; noch ...

Bild des Benutzers Heinz

Heute vor 50 Jahren wurde Benno Ohnesorg in Berlin von einem Polizistenmob zusammengeknüppelt und erschossen.

Gerade habe ich im Staatsmedium gehört: «Unter ungeklärten Umständen.»

Die Umstände sind längst geklärt, nur die Justiz weigert sich, diesen Fall neu aufzunehmen. Als nach der Wende 1989/90 bekannt wurde, daß der schießwütige Karl Heinz Kurras ein Stasispitzel war, wurde dies von der Bundesstaatsanwaltschaft untersucht und festgestellt, daß der Tod von Benno Ohnesorg nichts mit der Stasi zu tun hatte – mehr nicht.

Es gibt Dokumentationen zu diesem Fall und solange die Justiz sich weigert, die Wahrheit zu finden, bleibt sie korrupt.

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NDR Kultur: Der Tod von Benno Ohnesorg

Skript dazu: Benno Ohnesorg – Chronik einer Hinrichtung

Allerdings war das keine Hinrichtung, sonden Lynchjustiz.

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.....ist eine kalkulierbare "Größe". Die Jungs & die Mädchen decken traditionel jede Sauererei - von den "Rassegesetzen" bis zu Benno & dem NSU Prozess sind sie immer auf der "richtigen" Seite.

Diese Berufswahl - wie auch die der uniformierten Büttelei ist alles andere als ein Zufall, ohne eine kriecherische Grundkonstitution wählt  und wählte Niemand diese Jobs.

Zu Benno & dem 2. Juni:

(QUELLE: http://lowerclassmag.com/2017/06/eine-internationale-fuer-herzen-und-koepfe/

"Dieser Mord, so wie viele davor und danach, resultieren häufig in individuellem und kollektivem Vergessen. Ein Vergessen um eine widerständige und gesellschaftliche Geschichte. Aus unserer linksradikalen Perspektive heute, 50 Jahre nach 1967, 72 Jahre nach Auschwitz und fast 100 Jahre nach den Kämpfen der Novemberrevolution, erleben wir ein universelles Vergessen. Durch dieses Vergessen wird auch Benno zum zweiten Mal ermordet.

Die geschichtliche Kontinuität herrschaftlicher Logik in der BRD und dessen aggressiv institutionalisierter Ausbau haben System. Der demokratische und gesellschaftliche Widerstand aber ebenfalls. Unser Vergessen um die Opfer der Repression gegen gesellschaftlich emanzipatorische Prozesse, befördert unsere Marginalität und elitäres Denken – letztlich mündet sie in Selbstisolation. Bröckchen von sozialrevolutionärem Bewusstsein wabern wie Staubflocken durch unsere Reihen. Stattdessen werden große Erzählungen konstruiert oder im Falle der 68er Bewegung, “Deutscher Herbst” und bewaffnetem Kampf (un-)bewusst mystifiziert und konsumiert. Das theoretische Wissen um die vergangenen Kämpfe, Erfolge und Niederlagen ist greifbar aber praktisch nur noch diffus in unserem Alltag präsent. Der Versuch, widerständiges und revolutionäres Geschichtsbewusstsein, jenseits des Nieschendaseins und Kommerz, aufzugreifen und in einen relevanten gesellschaftlichen Zusammenhang zu stellen, wird oft ausgespart".

 

Götz Eisenberg dazu heute auf den Nachdenseiten:

(QUELLE: http://www.nachdenkseiten.de/?p=38578

"Kurras war ein alter Nazi, der angesichts rebellierender Studenten die Kellerratten der Revolution aus der Tiefe herausdrängen sah. Im Bann alter Affektmuster und Vorurteile glaubte er, handeln zu müssen. Mit den Stasi-Honoraren soll er seinen kostspieligen Waffenfetischismus finanziert haben."

Bild des Benutzers fahrwax

Das Muster vom 2. Juni 1967 erinnert überdeutlich an das Ableben der beiden Uwes von der gesponserten Fascho-Fraktion?

KenFM-Spotlight: Uwe Soukup über Manipulationen am Leichnam von Benno Ohnesorg

"Heute vor 50 Jahren wurde der Student Benno Ohnesorg vom Polizeibeamten und Stasi-Spitzel Karl-Heinz Kurras auf einer Demonstration gegen den Schah von Persien erschossen. Sein Tod veränderte die Republik wie kein zweiter, er war Auslöser massiver Studentenproteste gegen den Staat und Startschuss für die 68er-Bewegung sowie die Terrororganisation „Rote Armee Fraktion“, die West-Deutschland Jahrzehnte außer Atem hielt.

50 Jahre nach dem Mord am 2. Juni 1967 sind erschreckende weitere Details zu dem Fall, die auch über den Schuss hinausgehen, ans Licht gekommen. Uwe Soukup fasste im Gespräch mit KenFM die umfangreichen Manipulationen am Leichnam des Erschossenen zusammen. Das gesamte Gespräch ist hier zu sehen: https://kenfm.de/uwe-soukup/

Soukup hält am heutigen Jahrestag einen Vortrag in der Berliner Urania, in dem er mit umfangreichen Fotos das Geschehen vor der Oper und in der Krummen Straße rekonstruiert. http://www.urania.de/der-mord-benno-ohnesorg-am-2-juni-1967

Den Link zum Buch „Ein Schuss, der die Republik veränderte“ findet ihr hier."

QUELLE: https://kenfm.de/uwe-soukup-manipulationen-am-leichnam-benno-ohnesorg/

den Sie verlinkt haben, mal durchgelesen.
Er steht wohl in einer Tradition, mit der ich sehr wenig anfangen kann.
Ist aber nicht mein Thema. Mehr so die Suche nach Möglichkeiten, Widerstand zu leisten. Da ist der Autor wohl genau so hilf-, wenn auch nicht so hoffnungslos wie ich.

Nun, dass ich selbst keine gesellschaftliche Basis für Widerstand gegen die nahende Barbarei zu erkennen vermag, schrieb ich schon mehrfach. Und ohne eine solche Basis - was soll da raus kommen? So ein elitäres terroristisches Projekt wie die RAF? Sieht so aus, als wenn der Artikel da, ohne es so exakt auszusprechen, durchaus Sympathie zeigt. Für mich ist die Vorstellung in einer Gesellschaft zu leben, in der Leute wie Bader, Möller oder Enzlin reale Macht besitzen, schon ziemlich grauenvoll.

Aber auch das sei dahingestellt. Mich interessiert mehr die Frage, was passiert, wenn den Herrschenden keinerlei messbarer Widerstand mehr entgegensteht. Nicht nur kein Aufstand, kein Terror sondern auch kein zivilgesellschaftlicher und gewerkschaftlicher mehr.
Selbstverständlich wird die Justiz rumhuren, wie sie es immer und überall getan hat. Präventive Gewaltanwendung wird normal. Und neben dem staatlich durchgesetzten Terror der Ökonomie, einer zunehmend terroristischen Außenpolitik tritt dann noch der intellektuelle Terror einer "Elite", die gegen ihre eigenen strunzdummen Thesen nicht mal mehr Widerspruch dulden will.

Bild des Benutzers Heinz

«... tritt dann noch der intellektuelle Terror einer "Elite",
die gegen ihre eigenen strunzdummen Thesen nicht mal mehr Widerspruch dulden will.
»

Widerstand ist vielfältig machbar, nicht immer nur mit grober Gewalt. Ich lob mir die Mahatma Gandhi Methode des Streiks, der Verweigerung.

Eine Regierungs«elite», die nichts tut, braucht nicht einmal Thesen, seien die strunzdumm oder inhaltsleer. Sie braucht gegen einen Protest nichts zu tun. Täte sie was, riefe das weiteren Protest hervor. Sie muß nur mit den Konsumgüterherstellern vereinbaren, daß genug «Suppe» für alle da ist – eine Rassel, eine Klapper, eine Tröte, ...

"Er steht wohl in einer Tradition, mit der ich sehr wenig anfangen kann." = danke!!

" Mich interessiert mehr die Frage, was passiert, wenn den Herrschenden keinerlei messbarer Widerstand mehr entgegensteht. " >>> genau das ist eine meiner dringenden fragen >>> jedoch komme ich immer mehr zu der einsicht, wie kann ich persönlich widerstand leisten - natürlich mit den klaren wissen, dass dieser kaum relevant und meßbar sein wird: ABER: so wie mir widerständische handlungen anderer mut machen und ich versuche, diese mit zu verbreiten - mische ich mich schon ein.

z.b. hat mir die blockade bei der abschiebung eines afghanischen klassenkameraden und die engagierte haltung des amtsgerichtes :
"Erhebliche Zweifel an rechtsstaatlichen Grundsätzen"
"Die Richter, die ebenso wie zuvor das Amtsgericht keine rechtliche Grundlage für die Ausstellung eines Haftbefehls gegen den afghanischen Flüchtling ausmachen konnten, kritisierten die Regierung in außerordentlich deutlicher Form. Wörtlich heißt es in dem Beschluss: "Die Kammer erlaubt sich, ohne dass es für diese Entscheidung darauf ankäme, den Hinweis an die beteiligte Behörde, dass sie erhebliche Zweifel hegt, ob es rechtsstaatlichen Grundsätzen entspricht, wenn die Bekanntgabe eines bereits verfügten Bescheides der mit einem Rechtsmittel angegriffen werden kann, bis zum Zeitpunkt des Vollzugs der Abschiebung zurückgestellt und somit die Einlegung des Rechtsmittels vereitelt wird.""
http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.afghanischer-fluechtling-der-...

ich weiß, dass es viele einzelkämpfer mit zivilcourage gibt - dank internet(gemeinde) und der widerstand nicht wie ein "marsch der verdammten" daherkommt - dafür ist die solidaritätsbasis leider zu labil, genau wie das bekenntnis zu ihrer unterstützung - wegen berührungsängsten ... wie FRANTZ FANON schon erkannt hatte

https://de.wikipedia.org/wiki/Frantz_Fanon

Nicht , das Ihre Aufforderung , sich individuelle den Zumutungen einer zunehmend verrückter werdenden Wirklichkeit zu entziehen, frei von Charme wäre.
Und sicher ist es nicht wirklich anzuzweifeln, dass es so was wie ein gesellschaftlichts Bewusstsein nur als abstrakte Metapher gibt. Träger eines Bewusstseins, sich seiner selbst und eines Zustandes bewusst sein, kann nur ein konkreter Mensch sein. Aber davon sollte es schon mal eine relevante Menge geben.
Und so lange dies nicht der Fall ist, so wie ich es vermute und beklage, ist dieses persönliche "sich entziehen" bestenfalls geeignet, nicht verrückt zu werden.

Ich bin mir dabei der Schizophrenie meiner Überlegungen durchaus bewusst. Ohne viele, sehr viele persönliche Entscheidungen, nicht mehr mitzuspielen, so nicht mehr mitzuspielen, ist Veränderung nicht denkbar.

In letzter Zeit kommen mir immer wieder Bruchstücke aus Lenins Werken in den Kopf: eine revolutionäre Situation entsteht, wenn die Beherrschten nicht mehr so wollen, wie bisher und die Herrschenden so nicht mehr können.

Sieht so aus, als wenn sie es noch verdammt gut können. Und noch was ist interessant. Sie bereiten sich sehr intensiv auf eine Auseinandersetzung, auf einen Bürgerkrieg vor, zu dem wir auf der anderen Seite weder willens noch in der Lage sind. So eine Art umgekehrter Bolschewismus.

Gruß Robert.

danke für ihren hinweis auf charme und schizophrenie - ja das paßt und gehört zu meiner ironischen koketterie - die jedoch immer mehr versagt

hier ein kommentar aus der ps:
"Kann aus eigener Erfahrung zu 100% versichern dass die Propaganda und Manipulation der Zuschauer min. seit 1990 die Hauptaufgabe „aller“ deutschen Nachtrichten und Zeitungen ist. Zu dieser Zeit war ich als Soldat bei der jugoslawischen Volksarmee und habe zu einem den sogenannten und zu 100% von Außen hereingebrachten, finanzierten und mit Waffen unterstützten Bürgerkrieg miterleben und überleben dürfen, und zum Anderen habe ich über Satelitenfernsehn die sogenannte deutsch „Berichterstattung“ darüber gesehen und seit dieser Zeit sind mir schon die Augen geöffnet worden so dass das, was in den letzten Jahren mit all den Staaten wie Lybien, Syrien, Ukraine usw. nur Episoden eines Weges sind der direkt nach dem Zweiten Weltkrieg für Deutschland und anscheinend mittlerweilen für die gesamte Welt, eigeschlagen wurde.
Sich über fake Wahlen bei denen fake Politdarsteller für fake Demokratie zur Wahl stehen, sich außereinander zu setzen und beschäftigen ist genauso nütze wie Hämoroiden."

https://propagandaschau.wordpress.com/2017/06/08/was-die-comeyker-in-ard...

da sie gerade unterwegs sind kommt auch bei mir der gedanke wieder in den vordergrund: ein rentnerleben auf kuba - unterstützt wird dies noch ganz praktisch von der tasache, dass dort der durchschnittsverdienst umgerechnte 28 euro im monat beträgt ... bis jetzt habe ich noch kein gutes argument gefunden, dies nicht wirklich nicht im auge zu behalten: ein einfaches leben ohne schizophrenie und mit lebensfrohen menschen ...

der erste link zeigt den grell-leuchtenden wahnsinn der warner vor der friedensbewegung

der zweite link ist eine antwort darauf

mein fazit: eine friedliche und solidarische gemeinsamkeit - ganz besonders mit menschen aus dem progressiven muslimischen kulturkreis - aber auch jede nicht "politisch-korrekt-eingefangene" stimme soll zerstört werden:

http://www.semiosis.at/2017/05/26/verschwoerungskongress-in-wien-angst-e...

https://www.rubikon.news/artikel/hassmails-essen-friedenskonferenz-auf

Bild des Benutzers fahrwax

Bild des Benutzers Heinz

Tractatus logico-philosophicus

7
Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen.

politisches kabarett ist von der realität überholt und kann nicht mehr getoppt werden ... nur eine einlieferung in die "anstalt" ist er letzte fels in der brandung ... ansonsten wurden "wir" durch die "umstände des zeitgeistes" gezwungen, zu den erben von pispers zu werden ... unsere bühnen sind dort, wo auch "wir" sind ... in der satire-abteilung des alltaglichen wahnsinns ...

hadmut danisch berichtet von zustand der diesjährigen konferenz, auf der über die tänze um die goldenen kälber in der medienlandschaft "konferiert" wird. das er sich immer noch der rechts-links-verdrehungen hingibt finde ich schade - doch ich kann es ignorieren, wenn ich mich auf den gemeinsamen konsens mit ihm konzentriere:

"Jahrelang haben sie poststrukturalistisch auf Realität und Fakten gepfiffen, und feministische Behauptungen frei erfunden. Jetzt sind die traumatisiert, weil man sie deshalb als Lügenpresse bezeichnete und darüber, dass Trump das jetzt auch macht. "

http://www.danisch.de/blog/2017/06/11/mein-fazit-zur-konferenz-von-netzw...

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von Hadmut Danisch. wenngleich sarkastisch; und das nicht nur klammheimlich.

Insofern bleibt es spannend, haben Trump, die AfD und der Brexit etc. schon gute Arbeit geleistet; um mich mal etwas dem Fazit von Danisch zu nähern. Sie, die Guten haben es wohl etwas übertrieben und die Frage ist, was jetzt folgt. Das Zensurgesetz von Maas ist wohl kaum noch so zu halten, würde die nun mal vorhandenen Tendenzen bzw. die Realität lediglich (optisch) kaschieren, gar kreativ kontraproduktiv sich auswirken; muß die Dosis an Repression ständig erhöht werden..

Meine verschwörungstheoretische Meinung bleibt daher bestehen: Alle Kritiker implizit wie explizit in die rechte Schmuddelecke zu stellen, das wird nicht mehr reichen, die Wirkung der gromedial eingerichteten Echkammer eines guten (im Grunde systemfrommen) Verhaltens ist erkennbar begrenzt. Es werden ernstere Maßnahmen kommen, technisch wie formalrechtlich, um das Internet, die sog. Gegenöffentlichkeit wieder einzufangen. .

Ansonsten sitze ich gerade auf einem schattigen Autobahnparkplatz bei Kempten im Allgäu. Das Netz funzt, wie man sehen kann und ehe es weiter geht, ist noch etwas Presse/Medienschau angesagt.

er hat an den kongreßtagen mehrere veranstaltungen besucht und auch mehrere artikel auf seinem blog dazu geschrieben - jedoch ohne kommentarfuktion ...

zu seinem rechts/links (und auch zu deiner verwendung) kann ich nur sagen, dass ich dies nur noch zur räumlichen orienterung (und nicht zur abgeleiteten politischen) verwenden kann und will. wer heute alles als rechts oder links bezeichnet wird und wer sich selbst rechts oder links einordnet und auf dem "wahren" links oder rechts besteht ... na - auch egal ... ich benutze den begriff nicht mehr ... und in meinem kopf sortiere ich "vorne" und "hinten" :-)))

ich bin durch betonstraßen und über wiesen gelaufen - hitze und schatten - am eisladen eine lange schlange ... und habe mir das erste mal in meinem leben die zehnägel rot lackiert:-)))