22 Jul 2016

Neusprech ... in äußerst partikularem Interesse

Submitted by ebertus

Das Jahrzehnt der verwirrten, sich selbst radikalisierenden und dann Amok laufenden Einzeltäter! Beginnt genau jetzt ...?

Und bitte, bitte nicht auf falsche, gar destruktive Gedanken bringen lassen.

Dass die sog. Westliche Wertegemeinschaft unter Führung der USA und mit Deutschland als treustem Vasall nun weite Teile des Nahen und Mittleren Ostens, weite Teile Afrikas in Schutt und Asche legt, nach wie vor neokolonial ausbeutet,

das ist alternativlos!

Wer das Gegenteil behauptet, wer relativiert oder gar hinterfragt, der ist neurechts; mindestens ...

Ja, ja und viel zu früh für Schuldzuweisungen - stay tuned ...

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Neusprech: Andere Zeiten, andere Worte - andere Werte ebenfalls?


Nun, unsere Werte müssen schon eine gewisse Qualität haben, werden sie doch exportiert, exekutiert; überall auf der Welt! Notfalls mit Gewalt ...

Unsere Werte als Neusprech, oder haben wir am Hindukusch und anderswo in der Welt, im Namen unserer Wirtschaftsinteressen, unseres Vasallentums vielleicht schon zu viele Brunnen gebohrt, Mädchenschulen gebaut? Um mal nur ein Beispiel zu nennen ...

Unsere Werte als staatsräsonale Bigotterie gefällig?

 

Kommentare

Hättet Ihr ihn doch mit Plüschtieren beworfen, den armen Unschuldigen!

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ist es viel zu früh für Schuldzuweisungen.

Mir geht es -hoffentlich deutlich geworden- keinesfalls um diese Einzelfälle, so tragisch sie im Einzelfall auch sein mögen.

Bild des Benutzers Delloc

 

Terror und Amok sind systemimmanente Reaktionen eines perversen Wirtschaftssystems. Private Profitmaximierung macht die Habgier zum höchsten Ordnungsprinzip und spaltet die Gesellschaft in Oben und Unten, Reiche und Arme, Mächtige und Ohnmächtige.

Desto armseliger der Umgang der politischen Eliten mit den Gewaltreaktionen: Bestürzung, Verdammung, Kondulenzrituale und Erhöhung der Polizei- und Militärausgaben - doch kein einziger Ansatz, tiefere Ursachen zu ergründen. Das ist nicht nur intellektuell armselig, das ist im Grunde eine viel gefährlichere Form des Terrors, weil dadurch die Spirale der Gewalt noch einmal beschleunigt wird.

Und weil du von unsern Werten gesprochen hast, lieber Ebertus. Sind sie etwa mehr als ein Deckmäntelchen, das das Geschwür der privaten Machtgier verdecken soll?

Bild des Benutzers ebertus

Und "doch kein einziger Ansatz, tiefere Ursachen zu ergründen."

Ja, das wollte ich mit meinem obigen Ansatz ein Stück weit anmahnen, sowohl was die sehr partikulare Machtgier, als auch die Umwidmung von Werten, von Begriffen angeht. Bigotterie hat mittlerweile den Status einer Staatsräson, sind die Deckmäntelchen äußerst durchsichtig.

Sich in deren Namen für eingeforderte Betroffenheit, für Trauerarbeit instrumentalisieren zu lassen, dem ist zu widerstehen!

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Quelle: Der inszinierte Aufmarsch der Heuchler. Foto: Twitter / Bildbearbeitung: Monika Bassani (?)

"„Die Menschenrechte werden von den Fanatikern verleugnet“, sagte Hollande jüngst. „Ganz Frankreich ist vom islamistischen Terrorismus bedroht.“ Und die Merkel ergänzt: „Deutschland steht im Kampf gegen den Terrorismus an der Seite Frankreichs. Und ich bin sehr überzeugt, dass trotz aller Schwierigkeiten wir diesen Kampf gewinnen werden.Nein, werdet ihr nicht.

  • Denn die Menschenrechte werden von jenen Profit-Fanatikern verleugnet, die für Gas, Öl oder geostrategische Vorteile ihre eigenen Mütter bombardieren würden.
  • Und der Terrorismus wird von den scheinheiligen Charaktermasken erzeugt, die in Afghanistan und anderswo ein Primat des Westens behaupten, das die Völker in diesen Gegenden einfach nicht akzeptieren wollen.

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"Während also die Bundesregierung offiziell noch nachdenkt, und hier alibimäßig heuchelt: Was tun gegen Fluchtursachen? … [Bundesregierung], wird längst alles bombardiert was damit in Zusammenhang stehen könnte. Somit wird ordentlich im weiteren Sinne gegen jedwede Fluchtursachen gekämpft. Und wenn man die Fluchtursachen schon nicht ganz konkret erwischt, dann wird halt direkt und postwendend gegen das Resultat der Fluchtursachen vorgegangen. Die Betrachtung dazu ist doch gar nicht zynisch. Das einzige was wirklich zynisch ist, ist das was die Militärs vor Ort betreiben. Nur leider wird es eben nicht als das bezeichnet, was es tatsächlich ist: Terror! Wir nennen die Produktion der Fluchtursachen lieber “Friedensmission” oder “Humamitäre Intervention“, weil sich das viel geiler anhört und hierzulande den Schlafschafen einen positiveren Eindruck vermittelt als haufenweise Leichen für einen bösen Zweck." http://qpress.de/2016/07/23/fluchtursachen-mit-gewalt-und-bomben-bekaempfen/

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Das es nicht schwierig ist Menschen zu rachsüchtigen, psychischen Krüppeln zu bombardieren, wird alltäglich ausgiebig und "präzis" demonstriert. Das eingesetzte mörderische Personal wird ebenso indoktriniert (dumm gezüchtet!) wie der "Demokratische Souverän".

Die Methoden zum Verkauf von eigenem Massenmord als "Reaktion", als "Zurückschießen", sind seit ewigen Zeiten unverändert. Der Export von Mord produziert Psychopathen!

Das Quellgebiet dieser kranken Sicht ist der elitäre, wirtschaftliche Wahn vom (krebsartigen) Wachstum zum Nutzen partikularer, debiler Vorstellungen von >>Lebensqualität<<.

Diese Perversion liefert den Grund für jede Schießerei.

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"Um die exponentiell steigenden Zinsen im Kapitalismus bedienen zu können – sie sind der eigentliche Kern des Problems – spielt die Regierung, oder besser die Banken hinter der Regierung, am Ende die Spielkarte Krieg.
Ein sich im Krieg befindendes Land investiert vor allem in teure Kriege, um die Beute später dazu zu nutzen, das eigene völlig marode Wirtschaftssystem wieder zu stabilisieren. Ein Land, das sich auf einen Krieg zubewegt, erklärt jeden, der auf das eigentliche Motiv hinweist, zum Staatsfeind. Staatsfeinde heißen heute Verschwörungstheoretiker, Aluhut-Träger oder Putinversteher."

Quelle: KenFM via YouTube

gefunden auf den

Nachdenkseiten: http://www.nachdenkseiten.de/?p=34294

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Dazu eine kluge Stimme aus meiner "schlimmen" Sozialisation:

 

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doch kein einziger Ansatz, tiefere Ursachen zu ergründen

Einen Erklärungsversuch gibt es, ganz unabhängig von Alt-68er Selbstbeknirschung: Gunnar Heinsohns Youth Bulge.

Wo es zu viele junge Männer gibt, wird getötet

Sind in einer Gesellschaft mehr als 30 Prozent aller Männer zwischen 15 und 29 Jahre alt, so kommt es mit grosser Wahrscheinlichkeit zu Gewalt, in Form von Bandenkriminalität, Revolutionen, Bürgerkriegen, Genoziden oder Eroberungskriegen.

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klingt das schlüssig; gerade unter den aktuell ablaufenden Erignissen.

Auf der anderen Seite mit Sicherheit mehr als umstritten, weil eben lediglich auf diesen einen Grund reduziert; isoliert.

Aber mal angenommen, es wäre relevant. So stellt sich natürlich gleich die nächste Frage - was tun? Spätestens dort wird es zunehmend menschenverachtend in diesen Thesen gefangen, es kaum gute Lösungen geben kann; zumindest nicht in dieser Gesellschaft, wo Menschen sich über Positionen definieren müssen, Heinsohn das ja immer wieder betont.

Mal abgesehen von dem auch hierzulande immer noch relevante Einfluß der Kirche, die Stigmatisierung von Geburtenkontrolle.

Bild des Benutzers hadie

Heinsohn ist auch ein ziemlich finsterer Sozialdarwinist, der schon mal die Begrenzung der Sozialhilfe auf fünf Jahre fordert. Mit seinem Ruf nach kontrollierter und qualifizierter Einwanderung steht er direkt gegen die Soros-Positionen, die über Knaus und Merkel immer noch die Bundespolitik dominieren. Wobei der Feind meiner Gegner noch nicht mein Freund ist. Aber bestechend wäre es schon, einmal den ganzen "Polit-Klimbim" wegzulassen und strikte Geburtenkontrolle in Krisengebieten zu fordern. Die Kirchen sind dabei nicht entscheidend, das Wissen über Verhütung schon. In Europa "rottete die Hexenverfolgung um 1500 die Hebammen und so das meiste Wissen über Verhütung aus. Die Geburtenrate stieg von 2 bis 3 Kindern pro Frau im Mittelalter auf konstant 7 bis 8 Kinder." (Heinsohn)

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Wo es zu viele junge Männer gibt, wird getötet.“

Vielleicht ist diese Erklärung dann doch zu tief … wink

Passt aber in die Denkmuster der Nach-68er, die polit-ökonomische Ursachen mit  Verschwörungstheorien verwechseln.

Es ist nicht alles „Selbstbeknirschung“, was nicht zum Dunstkreis lauwarmer Hirnfürzchen zählt.

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... eine Diskussion platt walzen wollen, dann benutzen sie ihre kindische Fäkalsprache. Ich wenigstens habe es satt, mich jedesmal durch einen Wust pseudosozialistischer Sprechblasen zu wühlen und dann sind die tollen Revolutionäre doch nur Polit-Schnäppchenjäger, die sich ihre Posten in Regierung und Verwaltung freischießen wollen.

Bouthoul, Fuller und Heinsohn sind jedenfalls ausgewachsene Soziologen, Heinsohn war sogar ein Jahr in Ruanda, um dem dortigen Konflikt nachzuspüren:

In einem Land mit hohem Kriegsindex gehen 1000 Alte in Rente, und 5000 oder mehr Junge kämpfen um diese 1000 Plätze. Weil das aussichtslos ist, wollen sie Wirtschaftsflüchtling werden. Sie drängen raus aus ihrem Land, werden in andere aber nicht hereingelassen. Zu Hause realisieren sie schnell, dass fünf oder sechs Anwärter für eine Position zu viele sind. Viele Optionen haben sie nicht. Die einen entschließen sich zur Kriminalität, die intellektuelleren machen sich eine Theorie über eine "gerechte" Gesellschaft und rechtfertigen damit das Töten von Sündern und Ungerechten. (Heinsohn)

Wem "youth bulge" zu zeitgeistig klingt, der nennt es eben "demographic trap". Das alles hat noch nichts mit Sozialismus zu tun, über den dringend zu sprechen wäre, aber nicht mit gewohnheitsmäßigen Beleidigern ...

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"Ich wenigstens habe es satt, mich jedesmal durch einen Wust pseudosozialistischer Sprechblasen zu wühlen..."

Wenn dir die Aussage "Private Profitmaximierung macht die Habgier zum höchsten Ordnungsprinzip und spaltet die Gesellschaft in Oben und Unten, Reiche und Arme, Mächtige und Ohnmächtige." als pseudosozialistische Sprechblase vorkommt, dann scheinst du nicht nur an einem sattsamen Völlegefühl zu laborieren...

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... dann scheinst du nicht nur an einem sattsamen Völlegefühl zu laborieren.

Nach der Fäkalsprache nun anal fixierte persönliche Anmache, das muss ich mir nicht antun.

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"Sind in einer Gesellschaft mehr als 30 Prozent aller Männer zwischen 15 und 29 Jahre alt, so kommt es mit grosser Wahrscheinlichkeit zu Gewalt, in Form von Bandenkriminalität, Revolutionen, Bürgerkriegen, Genoziden oder Eroberungskriegen."

???????????

Eine derartige Sicht ist vollkommen eingebettet in die autoritäre Verdeckung  von kriegerischem Terror und kolonialistischer Ausbeutung als gegenwärtige, weltweite Fluchtursache.

Ein überaus flaches, entlarvendes Ballspiel, gerade als Kontext zu obiger Überschrift.

Wie wäre es denn mit dem, deutlich überfälligen, Zugewinn von Erkenntnis zu Ursache und Wirkung (?):

"„Terrorismus ist der Krieg der Armen“

Politik hat immer und überall stets ihre Folgen. Es war naiv zu glauben, dass die Gewalt in gewissen Regionen dieser Welt nicht mit dem politischen Alltag in Europa zusammenhängt und sich permanent verdrängen lässt. Erst vor wenigen Tagen wurden Dutzende von Menschen abermals Opfer von Anschlägen der Anti-IS-Koalition in Syrien. Sie waren allesamt Zivilisten – solche, die vom medialen Mainstream oftmals voreilig als „IS-Terroristen“ betitelt werden. Ähnliche Szenarien sind auch anderswo zu beobachten, etwa in Pakistan, Afghanistan, dem Jemen oder Somalia, wo US-Präsident Barack Obama weiterhin mit seinen Drohnen morden lässt. Tausende von Menschen wurden in den vergangenen Jahren durch diese Art von Terrorismus getötet. Ihnen wurden allerdings keine großen Titelgeschichten gewidmet. Man kennt kaum ihre Gesichter und Namen – und daran wird sich auch nichts ändern.

„Terrorismus ist der Krieg der Armen und der Krieg ist der Terrorismus der Reichen“, schrieb Peter Ustinov einst. Die jüngsten Ereignisse machen abermals deutlich, wie recht er hatte. Weite Teile der Welt, allen voran die Region von Damaskus bis Kabul, erlebt in diesen Tagen einen Zenit der Gewalt. Laut den jüngsten UN-Zahlen wurden allein im Halbjahr 2016 in Afghanistan über 1.500 Kinder verletzt oder getötet. Zum gleichen Zeitpunkt nimmt der Todeskreislauf in Syrien, der laut aktuellen Schätzungen bereits über 400.000 Menschen das Leben gekostet hat, kein Ende.

Wer meint, dass die westliche Welt mit alldem nichts oder nur wenig zu tun hat, zeichnet ein falsches, abstruses, ja perverses Bild der Realität und wird ebenso wenig einsehen, dass die jüngste Gewalt vor unserer Haustür eng mit jener verwoben ist, über die kaum berichtet wird."

Eine Vermittlung käuflicher, professoraler "Weisheiten" ist mir jedenfalls kein Anliegen-....

wer sich selbst als teil des imperialismus/kolonialismus/konsumismus fühlt, gegebenenfalls sich auch für das generative verhalten

aller erden-bürger verantwortlich/schuldig fühlt,

sein paternalistisches fehl-verhalten bereut,

und sich als souverän im global-kapitalistischen reproduktions-prozeß mit-wähnt,

könnte in aller stille "seine" macht-phantasien und "sein" deckmäntelchen abschaffen und die geschwüre darunter sichtbar machen, denn sie sind "sein" teil des genannten "unser", der jedoch nicht "unser aller" ist, die wir unsere narben offen zeigen.

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Ja, Selbsterkenntnis ist der EINZIGE Weg, Veränderungen zu ermöglichen, ohne Gewalt anzuwenden und Gewaltreaktionen zu erzeugen.

 

"Sei du selbst die Welt, die du dir wünschst." (Gandhi) setzt ein Selbst voraus, das sich ganz erkannt hat.

Ich hoffe, daß einmal die Mehrheit der Menschen begreift, daß es keine Werte außer den von ihnen selbst gelebten und geschaffenen gibt und daß demzufolge Werte nur als Selbstverpflichtung funktionieren (dürfen). Aber ich bedauere die Unmenschlichkeit derjenigen, die keine Werte ihr eigen nennen.

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Meine Werte sind kein Gedanken-Gefängnis und Deine Werte bezahlen Dir auch nicht das Hartz IV! Wenn Wertorientierung bedeutet, kurdischen Gewalttätern zuzujubeln oder "Kenni" nachzuplappern, dann gehören diese Werte dringend auf den Prüfstand!

Denkverbote gibt es von Maas, Kahane & Co. schon genügend. Gerade bei Fratzenbuch gelesen: NAZI bedeutet heute anscheinend nur noch: Nicht an Zuwanderung interessiert.

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mit den Flüchtlingen; die sind nun mal da ...

Für meinen Teil -natürlich, natürlich- relativ nicht betroffen, ist Emotion kaum im Spiel. Aber sie sind nun mal da und es ist für mich absolut müßig, über konkreten Maßnahmen in Sachen Abschiebung etc. zu diskutieren. Die dahingehenden Zahlen sind -und bleiben wohl- gering, doch immer zwei dazu gehören; diejenigen, welche abschieben und diejenigen welche aufnehmen.

Solange die Gründe für Flucht und Vertreibung -auch wirtschaftliche Gründe- nicht ernsthaft angegangen, gar bewußt ignoriert werden, solange wollte ich mich nicht einlassen; schlaue und oft einfache Forderungen stellen bzw. goutieren.

Den Preis für Neoimperialismus, für anhaltenden Neokolonialismus werden wir jetzt zahlen müssen. Wir als Souverän, der den politischen Marionetten und Vasallen eben dieses imperialen Geschäftsmodells nicht ernsthaft in den Arm fällt.

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Wie hältst Du es mit mit den Flüchtlingen; die sind nun mal da ...

Fangfrage? Da bin ich ganz der Meinung meiner Lieblings-Politikerin S. Wagenknecht: Der Staat muss handeln, Gefährder identifizieren und ...

Menschen müssen sich wieder sicher fühlen können

Die Ereignisse der letzten Tage zeigen, dass die Aufnahme und Integration einer großen Zahl von Flüchtlingen und Zuwanderern mit erheblichen Problemen verbunden und schwieriger ist, als Merkels leichtfertiges ‚Wir schaffen das‘ uns im letzten Herbst einreden wollte. Der Staat muss jetzt alles dafür tun, dass sich die Menschen in unserem Land wieder sicher fühlen können. Das setzt voraus, dass wir wissen, wer sich im Land befindet und nach Möglichkeit auch, wo es Gefahrenpotentiale gibt. Ich denke, Frau Merkel und die Bundesregierung sind jetzt in besonderer Weise in der Verantwortung, das Vertrauen der Menschen in die Handlungsfähigkeit des Staates und seiner Sicherheitsbehörden zu erhalten.“

Den Preis für Neoimperialismus, für anhaltenden Neokolonialismus werden wir jetzt zahlen müssen. Wir als Souverän, der den politischen Marionetten und Vasallen eben dieses imperialen Geschäftsmodells nicht ernsthaft in den Arm fällt.

Ach ja? Ich werde seit 1992 völlig ausgegrenzt und in "Armut per Gesetz" gehalten. Da ist die Neigung verständlicherweise gering, sich einem wir gemeinsam mit Soros und Goldman Sachs zugehörig zu fühlen. Auch altlinke Selbstbeknirschung hilft wenig bei der Ursachensuche, ich gehöre nicht zu den Kollektivschuldigen des "Systems". Bin auch kein Teil der Schleuserkette, wie etwa die Mitglieder und Förderer von "Seawatch".

"Bei dieser Aktion war wie immer die italienische Küstenwache beteiligt, dazu zwei Schiffe der Kriegsmarine und zwei Handelsschiffe, die sich in der Nähe befanden. Die „Guardia Costiera“ koordiniert alle Rettungseinsätze im Mittelmeer in ihrer Einsatzzentrale in Rom, dort kommen die Hilferufe von den Satellitentelefonen an, die die Menschen auf den kaum seetauglichen Schlauchbooten haben – je eins pro Boot." (Handelsblatt vom 01.07.2016)

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Da bin ich weitgehend bei Dir; und bei Sahra Wagenknecht

Wagenknecht hat im Grunde und sinngemäß das Gleiche gesagt, wie vor einigen Monaten beispielsweise Josef Schuster;

allerdings ohne dessen latenten Rassismus, dessen abstrakter, gruppenspezifischer Zuweisung im Sinne von: "Alles potentielle Antisemiten", mit der Intoleranz und dem Hass auf Juden als fester Bestandteil derer Kultur.

Aber Schuster darf das wohl - qua Vita ...?

Wagenknecht dagegen enthält sich jedem zuweisenden Rassismus in Sachen Religion und Kultur, hebt dagegen immer wieder (schon mal vor einigen Wochen, incl. dem dann prompt einsetzendem Shitstorm) auf die gesamtgesellschaftlichen, die sozialen Belange hierzulande ab;

auf einen ernsthaft zu führenden Diskurs, der mir relevanter und gebotener erscheint als diese andauernde Inflation des Antisemitismusbegriffs nebst Hitler next door, die AfD als dessen Vorhut.