25 Mai 2016

Der Rojava Plan

Submitted by fahrwax

"Wegen des Embargos der kurdisch kontrollierten Gebiete durch die Türkei und die kurdische Autonomieregion im Irak droht eine Hungersnot Die demokratische Föderation Rojava-Nordsyrien ist von allen Seiten mit einem Embargo belegt. Von der Türkei aus sind die Grenzen zu Rojava dicht und mittlerweile auch von der kurdischen Autonomieregion im Irak.

Über Land können aus Syrien keine Güter in den Norden gelangen, weil da der IS und andere islamistische Milizen präsent sind. Und auch die syrische Regierung hätte, selbst wenn sie könnte, kein Interesse daran, an Rojavas Aufbau mitzuwirken. Aktuell benötigt Rojava dringend Saatgut und Düngemittel, um Nahrungsmittel herzustellen. Aufgrund der fehlenden Düngemittel und der explodierenden Düngemittelpreise droht beispielsweise der Weizenproduktion ein Einbruch um mehr als zwei Drittel.

Nur 10% der benötigten Düngemittel konnten dieses Jahr eingeführt werden. Aufgrund der Klimaveränderungen ist der Nahe Osten mit der größte Dürre seit 900 Jahren konfrontiert. Den 4,6 Millionen Einwohnern der Region, davon 2,3 Millionen Kriegsflüchtlinge, droht eine Hungersnot. Eigentlich könnte Rojava eigenen Dünger herstellen. Das Wirtschaftskomitee der demokratischen Selbstverwaltung plant eine Fabrik, in der mit Hilfe von biologischem Abfall aus der Region nachhaltiger Dünger hergestellt werden kann.

http://www.heise.de/tp/artikel/48/48341/1.html

Die Möglichkeit dazu Spenden abzusondern ist hier auffindbar:  http://coopfunding.net/en/campaigns/feed-the-revolution/

Das ist aber längst nicht die einzige Unterstützung die Rojava gut gebrauchen kann:

Es gibt also auch viele andere Fähigkeiten an denen es Rojava mangelt - die dort benötigt werden.

Eine Zusammenstellung der / des Einbringbaren ist hier zu finden:

What's The Plan?

In 1 year, we are going to implement these projects. Bringing the latest decentralized solutions to Rojava.